Sammelantrag für die Aufarbeitungshilfe und Hackung im Frühjahr 2021

Die Forstliche Förderung in Baden-Württemberg bietet für Waldbesitzer/innen im Teil F (Beseitigung von Extremwetterereignissen) die Möglichkeit für finanzielle Entschädigung bei Schadereignissen.

Gefördert wird die Aufarbeitung und Hackung von Schadholz.

Darunter versteht man von Waldschädlingen unmittelbar befallsgefährdetes, bruttaugliches Material sowie von Waldschädlingen befallene Bäume, geworfene und gebrochene Bäume.

Die Aufarbeitung von Schadholz (Sturm, Schnee, Käfer, Trockenheit) wird mit 6 Euro pro Festmeter ohne Rinde für die aufgearbeitete Menge in der Rundholzliste gefördert.
Förderfähig sind auf Nachweis auch aufgearbeitete Holzmengen, die zu Schnitt- oder Brennholz für den Eigenbedarf verarbeitet wurden.

Im Privat- und Kommunalwald wird die waldschutznotwendige Hackung der Derbholzanteile (Durchmesser ab 7 cm ohne Rinde) auf Rechnungsnachweis gefördert.
Der Fördersatz von 80% bezieht sich auf den Nettostundensatz des Hackers mit mind.100 KW für die Hackeinsatzstunden.

Alle Schadholzmengen der Aufarbeitung oder Hackung, für welche eine Zuwendung beantragt werden soll, sind/waren dem örtlich zuständigen Forstrevierleiter vor Beginn der Maßnahmen anzuzeigen/bekannt.

Die FBG Lahr-Seelbach stellt deshalb für die Hackung und Aufarbeitung von Schadholz einen Sammelantrag.

Für den Antrag bitten wir alle Waldbesitzer, die Interesse und die Voraussetzungen an der Teilnahme des Sammelantrags haben, die Einverständniserklärung für Sammelanträge ausgefüllt und unterzeichnet an:

Revierleiter Hans-Jörg Fries
Geroldseckerstr. 14
77960 Seelbach
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!e
Tel. 07823/1840

bis zum 16.07.2021

zu senden oder dort einzuwerfen und die Antragsmenge und ggfl. Rechnungsnachweise mitzugeben.

 

Hier finden Sie das PDF-Formular zum Download:

Einverständniserklärung zum Sammelantrag.

 

Das Formular können sie auch direkt bei Herrn Fries erhalten.

Waldbesitzer, die im Rahmen der Aufarbeitungshilfe 2020 eine Einverständniserklärung abgegeben haben müssen diese nicht nachreichen.